Crunchtime für Santorum und Gingrich

Vorwahlen in Alabama und Mississippi – es ist die letzte Chance für Rick Santorum und Newt Gingrich. Die beiden ultrakonservativen Republikaner kämpfen am Dienstag um die Position des einzigen Herausforderers des unbeliebten Frontrunners der Grand Old Party (GOP) Mitt Romney. It’s crunchtime!

Nur wer hier, in den konservativen, Gottes gläubigen und fürchtigen Südstaaten gewinnt, kann auf einen Zweikampf mit Romney hoffen. Teilen sich Santorum, der am Samstag den Caucus im ebenfalls erzkonservativen Kansas gewinnen konnte,  und Gingrich die beiden Staaten, ist Romney nicht mehr aufzuhalten. Geht ein Staat gar an Romney, der in Alabama und Mississippi eher mit Abwesenheit glänzte und dennoch in Umfragen Kopf an Kopf mit seinen beiden Widersachern kämpfte,  kann der Nominierungspartei der Republikaner vom 27. bis 30. August in Tampa, Florida, auf diese Woche vorgezogen werden.

Nur ein wahrer Zweikampf zwischen dem ultrakonservativen und mehr liberalen Flügel der GOP kann Romney noch aufhalten. Das wissen auch die Rechtsaußen Santorum und Gingrich und das weiß auch der liberal-konservative Romney. Wenn beide im Rennen bleiben, hilft ihm das mehr als eine Wahlkampfrede. Das kann er ohnehin nicht besonders.