Von Republikanern lernen . . .

Foto: Michael Remke

Der dreitägige Jubel-Parteitag der Republikaner in Tampa, Florida, ist vorbei. Was ist geblieben? Neun Dinge, die wir gelernt haben:

  • Mitt Romney kann keine begeisternde und mitreisende Reden halten.
  • Western-Legende Clint Eastwood kann sich auch zum Clown machen.
  • Vize-Kandidat Paul Ryan erzählt gerne Märchen und legt sich die Wahrheit so zurecht wie er sie gerne braucht.
  • Von Einheit bei den Republikanern ist nicht zu spüren. Die Partei ist tief gespalten in eine stramm von der Tea-Party bestimmte religiös-konservative Rechte um Paul Ryan, Gemäßigte um Mitt Romney und Liberale um Ron Paul.
  • Das Parteiprogramm ist das konservativste in der Geschichte der GOP und für Frauen nur schwer verdaulich.
  • Chris Christie empfahl sich mit seiner Rede als Kandidat für 2016. In seiner 5-Seiten-Ansprache erwähnte er Romney sieben Mal, das Wort “Ich” 37 Mal. Christie soll selbst nicht an einen Romney-Sieg glauben.
  • Romney (65) gehört zur alten Generation bei den Republikanern. Eine neue junge Elite um Paul Ryan (42), Marco Rubio (41) und Nikki Haley (40) wird die Partei nach dem möglichen Scheitern von Romney übernehmen.
  • Romney bleibt auch weiterhin der ungeliebte Kandidat und nur ein Kompromis.
  • Ein Team Christie/Rubio oder Christie/Ryan wäre das bessere und für Obama gefährlichere Ticket gewesen.