Hollywoods Haudegen gegen Obama

Hollywoods alternde Action-Stars fahren schwere Geschütze gegen Präsident Obama auf. Nachdem sich auf dem Parteitag der Republikaner Western-Legende Clint Eastwood (82) für Mitt Romney zum Clown machte und mit einem leeren Stuhl kommunizierte, legt jetzt sein Kumpel Chuck Norris – auch nicht mehr ganz der Jüngste – in einem Video nach.

„Tausend Jahre Dunkelheit“, prophezeien Action-Star Chuck Norris und Frau Gena

Hand in Hand mit seiner Frau Gena O’Kelley prophezeit der 72-jährige Aktionsstar Norris in seiner „düsteren Warnung an Amerika“ den Untergang der USA, falls Obama wiedergewählt werde. „Unser großes Land und unsere Freiheit werden angegriffen“, spricht Norris mit ernster Miene in die Kamera. Er ist ganz in schwarz gekleidet während seine Frau eine helle Bluse und helle Hose trägt. Im Hintergrund hängt eine US-Flagge an der Wand.

„Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen und es ist sehr wahrscheinlich, dass unser Land, so wie wir es kennen, für immer verloren ist, wenn wir den Kurs nicht ändern“, orakelt Norris.

Insgesamt zwei Minuten und 15 Sekunden dauert das Video, das Norris für die erzkonservativen News-Webseite WND produzierte. Die 49-jährige Ehefrau sekundiert dabei nicht nur brav, sie warnt ebenfalls vor „tausend Jahre Dunkelheit“ falls Obama wieder Präsident wird.

Norris, der gerade mit dem Action-Film „The Expendables 2“ in den Kinos zu sehen ist, gilt als stramm konservativer Republikaner. Er zählt zur religiösen Rechten der Partei und hatte sich im Wahlkampf 2008 für den Pastor und Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, eingesetzt. Huckabee verlor gegen John McCain.

„In 2008 sind etwa 30 Millionen evangelikale Christen am Wahltag Zuhause geblieben“, behauptet Norris Frau Gena. „Und Obama gewann nur mit einem Vorsprung von zehn Millionen Stimmen.“ Auch diesmal ist die religiöse Rechte unentschlossen, ob sie den Mormonen Romney wählen kann. Für sie ist Mormonismus eine Sekte und Kult.

Zum Schluss darf dann wieder Norris mit seinen düsteren Prognosen ran. Man müsse etwas tun, damit unser Land nicht „in den Sozialismus oder etwas noch viel schlimmeres“ abrutsche. „Bitte, lasst uns die Reihen schließen für Gott und unser Land“. ”Wir sehen uns an der Wahlurne.“