Reaktionen auf die Rede von Michelle Obama – selbst Konservative applaudierten

Präsident Obama und dessen Töchter Malia (l.) und Sasha (r.) verfolgen vor dem Fernseher im White House Treaty Room die beeindruckende Rede von First Lady Michelle Obama. – Foto: Official White House Photo by Pete Souza

First Lady Michelle Obama und ihre begeisternde Powerrede auf dem Parteitag der Demokraten. Selbst die Gegner ihres Mannes, darunter die Kommentatoren des erzkonservativen TV-Senders FoxNews, applaudierten. Und auf Twitter überschlugen sich die Kurzmeldungen. Mehr als 28.000 Tweets pro Minute zählte das Netzwerk am Ende ihrer Rede, fast doppelt so viele (14.289) wie beim Auftritt von Mitt Romney in der vergangenen Woche auf dem Parteitag der Republikaner.

Reaktionen auf die Rede von Michelle Obama (eine Auswahl):

  • „Ein vernichtender Angriff von Michelle Obama auf Mitt Romney. Und das ohne ihn beim Namen zu nennen“ (Washington Post)
  • „Eine beeindruckende Rede. Michelle war fehlerlos, warm, natürlich, voller Charme, überzeugend, leidenschaftlich und ganz einfach perfekt.“ (John Heileman, Time-Magazin und Autor des Buches „Game Change“)
  • „Michelles Knockout – wenn nur die Umfragen genauso gut wären.“ (New York Post)
  • „Sie ist ein Hit. Die First Lady rockte die Halle“ (Daily News)
  • Michelle Obama begeistert die Demokraten“ (Wall Street Journal)
  • „Meisterhaft“ (FoxNews, Chris Wallace)
  • „Unglaublich beeindruckend“ (FoxNews, Brit Hume)
  • „Sie hat ihren Auftrag mehr als erfüllt („Bush’s Hirn,“ Karl Rove)
  • „Oh, mein Gott“ (MSNBC, Rachel Maddow)
  • „Die Rede war brillant geschrieben und brillant gehalten“ (Steve Schmidt, Ex-Wahlkampfmanager von John McCain)
  • „Michelle hat den Parteitag erobert wie kein anderer zuvor“ (MSNBC, Chuck Todd)
  • „Ich habe nie eine bessere Rede einer First Lady gehört“ (Anderson Cooper, CNN)
  • „Ein Grand Slam“ (Wolf Blitzer, CNN)
  • „Die Rede ist nur schwer zu toppen“ (John King, CNN)
  • „Liebe liegt in der Luft“ (Donna Brazile, Wahlkampfmanagerin von Al Gore)

Nur wenige kritisierten den kämpferischen Auftritt der First Lady, zu dem auch ihr ärmelloses, pinkfarbenes Tracy Reece Kleid passte. Einer von ihnen war der anerkannte konservative Kolumnist Charles Krauthammer: „Die Rede konnte nicht überzeugen auch wenn sie brillant gehalten wurde. Ich kaufe ihr nicht eine Zeile ab.“