Obama, der Komiker – einfach zum Schießen

Ein glänzend aufgelegter Präsident Obama auf dem White House Correspondents Dinner im Hilton Hotel  in Washington DC.

Die Highlights seiner knapp 23 Minuten langen Rede mit dem besten Witz gleich am Anfang:

  • „Ich bin nicht mehr der stramme junge muslimische Sozialist, der ich einmal war.“
  • „Sie können sich vorstellen, dass das zu Hause Ärger gab.“ (in Anspielung auf seine Bemerkung, dass die Juristin Kamala Harris die „bestaussehende Generalstaatsanwältin des Landes“ sei). „Ich wusste nicht, dass Eric Holder so sensibel ist.“
  • „Dieser Ärger mit Jay-Z, als er nach Kuba gereist ist. Das ist doch unglaublich. Ich habe 99 Probleme und Jay-Z ist eins davon.“
  • (Um seine Beliebtheit zu steigern). „Wir haben uns ein paar Tricks von Michelle ausgeliehen“ (zeigt Bilder von sich mit einer „Pony-Haarfriseur“ wie sie Michelle seit ein paar Wochen trägt). „Ich fand, das sah ziemlich gut aus. Aber geholfen hat es mir nicht.“
  • „Ich bewundere CNN, die immer über beide Seiten einer Geschichte berichtet. Nur damit sie sicher sein können, dass wenigstens eine stimmt.“
  • „Mein Job ist es, Präsident zu sein. Eurer (der Presse) ist dafür zu sorgen, dass ich auf dem Boden bleibe. Ganz ehrlich, ich finde, dass ich meinen Job besser mache.“
  • „Sheldon Adelman hat 100 Millionen Dollar im vergangenen Jahr in negative Werbung gegen mich gesteckt. Du musst mich wirklich nicht mögen, wenn du so viel Geld ausgibst.  Dafür kannst du auch eine Insel kaufen und sie „No-bama“ nennen.“
  • „Vielleicht wäre es besser für Sheldon gewesen, mir 100 Millionen anzubieten, wenn ich aus dem Wahlkampf aussteige. Ich hätte das Geld vermutlich nicht genommen – aber ich hätte darüber nachgedacht. Michelle hätte es bestimmt genommen. Ihr glaubt, ich mache Witze.“
  • „Ich gebe nicht auf (mit den Repubikaner). Ich werde jetzt mit meiner Charme-Offensive durchs Land fahren. Ein Texas BBQ mit Ted Cruz, ein Kentucky Bluegrass Konzert mit Rand Paul und eine Bücherverbrennung mit Michele Bachman.“
  • „Ich arbeite an meiner Obama-Bibliothek. Einige haben vorgeschlagen, sie an meinem Geburtsort zu bauen. Ich habe entschieden, sie lieber in den USA zu errichten.“