Das Foto der Woche

Mala im White House. Mit Malia, First Lady Michelle und Prasident Obama. Foto: White House/Pete Souza

Kinderaktivistin Malala im Oval Office des White House. Mit Malia, First Lady Michelle und Präsident Obama (v.l.n.r). Foto: White House/Pete Souza

Den Friedensnobelpreis hat sie diese Woche nicht gewonnen. Dafür hatte Malala Yousafzai, die Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan, ein Treffen mit US-Präsident Obama im White House. Mit dabei waren auch First Lady Michelle Obama und First Daughter Malia.

Malala wurde im vergangenen Jahr Opfer der Taliban. Bei einem Attentat auf die heute 16 Jahre alte Menschenrechtlerin hatte ihr ein Anhänger der radikal-islamischen Gruppe aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Malala, die diese Woche von der Europäischen Union den Sacharow-Preis für Menschenrechte bekam, überlebte schwerverletzt.

Seit ihrer Genesung kämpft Malala weltweit noch intensiver für das Recht auf Bildung für Kinder in ihrer Heimat. Vor allem Mädchen wird das Menschenrecht auf eine Schulblidung in einigen Teilen von Pakistan und Afghanistan noch immer verweigert.

Für US-Präsident Obama war das Treffen mit Malala eine willkommene Abwechslung in den festgefahrenen Budget- und Schuldenverhandlungen zwischen White House und Kongress.

Malala kritisiert Obama wegen Drohnen-Angriffe

Doch auch von Malala musste sich Obama Kritik gefallen lassen. Die mutige Aktivistin kritisierte den Commander-in-Chief wegen dessen Drohnenangriffe in Pakistan. Dabei werde, so Malala, nicht nur der Terrorismus gefördert, sondern auch immer wieder unschuldige Menschen getötet.

Neben dieser offenen Kritik an der Obama-Politik soll das Treffen insgesamt aber sehr harmonisch verlaufen sein. Auch First Lady Michelle Obama und Tochter Malia schienen, so lässt auch das Foto vermuten, von Malala begeistert zu sein.