„I did it“

Das offizielle Portrait von US-Präsident Barack Obama - Foto: Pete Souza

Das offizielle Portrait von US-Präsident Barack Obama – Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Pünktlich zur Inauguration hat der offizielle White House Fotograf Pete Souza auch ein neues Portrait von Präsident Barack Obama gemacht. Das Bild von Obama ist am 6. Dezember 2012 im Oval Office vor dem Schreibtisch des Präsidenten entstanden. Es ist ein Foto, das künftig jede Amtsstube zieren wird. Und auch Besucher der USA werden mit diesem Obama-Bild bei ihrer Einreise begrüßt werden.

Barack Obama leistete am Sonntag kurz vor 12 Uhr Mittag in einer privaten Zeremonie im Blue Room des White Houses gegenüber dem US-Supreme Court Chief-Justice, John Roberts, seinen Amtseid. Mit dabei waren First Lady Michelle Obama – mit neuer Haarfrisur – und die beiden Kinder Sasha und Malia. Nach dem Amtseid sagte Obama erleichert zu seiner Tochter Malia: „I did it.“ (Geschafft!).

Obama öffentliche Vereidigung 2008 war durch einen Versprecher von Richter Roberts und einer nicht eingeplanten Pause von Obama fast zu einem peinlichen Auftritt geworden.  Die Inauguration wurde später – um auf Nummer sicher zu gehen – im White House noch einmal wiederholt. Diesmal verlief alles ohne Probleme.

Am Montag wird Obama noch einmal und öffentlich vor erwartet Hundertausenden von Zuschauern am Kapitol seinen Amtseid erneut sprechen.

Twitter-König Obama

Präsident Obama hat 2012 nicht nur das Rennen um das White House gewonnen. Der wiedergewählte US-Commander-in-Chief war auch auf Twitter in diesem Jahr nicht zu schlagen.

Das Foto von Obama und seiner Frau Michelle Obama nach dem Wahlsieg am 6. November mit der Überschrift „Four more Years“ gewann mit großem Abstand in der Kategorie der „am meisten verbreiteten Tweets“. Und das galt nicht nur für das Jahr 2012, sondern in der Geschichte des Kurznachrichten-Dienstes!

Twitter-Rangliste: Präsident Obama vor Justin Bieber und Footballer TJ Land

Mehr als 810.000 Mal wurde das Obama-Sieges-Foto „zurück-gezwitschert“, in den USA und in insgesamt mindestens 200 Ländern. Das Bild wurde zusätzlich mehr als 300.000 Mal als „favorites“ angeklickt.

Four more Years – das Foto, das die meisten Retweets im Jahr 2012 und in der Geschichte des Kurznachrichten-Dienstes Twitter bekam. Mehr als 800.000 Mal wurde das Bild in mehr als 200 Ländern „zurück-gezwitschert“. (Foto: @BarackObama, Twitter)

An zweiter Stelle in der Twitter-Rangliste kam das Foto von Justin Bieber mit der krebskranken Avalanna Routh. Das sechs Jahre alte Mädchen war ein großer Bieber Fan und hatte das Glück ihren Traum auch persönlich zu treffen. Als das Mädchen im September starb, twitterte Superstar Bieber das Foto mit der Überschrift „RIP Avalanna. i love you“. Mehr als 220.000 Retweets zählte Twitter zu diesem Bild und mehr als 100.000 Favorites.

Dritter auf der Twitter-Rangliste wurde der Footballer TJ Lang, der seinen Frust über seine Geldstrafe in weniger als 140 Zeichen zum Ausdruck bringen konnte. Sein Foto mit der Headline „Fuck it NFL. „Fine me and use the money to pay the regular refs.“ hatte 98.000 retweets und 28.000 favorites.

Auszeichnung für „US-Politik direkt“: Einer der Top-Newcomer Blogs des Jahres 2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„US-Politik direkt“ gehört zu den besten Blogs des Jahres 2012.

Der Radio-Journalist Daniel Fiene (mywebwork.de) und Thomas Knüwer (www.indiskretionehrensache.de) haben am Montag im Digitalen Quartett (ich war am 4. November zum Thema US-Wahlen in der Sendung) die Top-Blogs des Jahres bekannt gegeben.

In der Kategorie „Newcomer des Jahres“ wurde „US-Politik direkt“ zu den drei besten Blogs des Jahres 2012 gewählt.

Ein tolle Auszeichnung schon jetzt. Am kommenden Montag wird dann der Sieger, erneut im Digitalen Quartett, verkündet. Neben „US-Politik direkt“ kämpfen noch http://www.fraumeike.de/ sowie http://quergedachtes.wordpress.com/ um die Krone des „Goldenen Blogger 2012“.

Allen Leserinnen und Lesern, die bei diesem schönen Erfolg mitgeholfen haben, schon heute vielen DANK für die zahlreiche Ünterstützung. Bitte weiter Daumen drücken.

Eilt!: HEUTE Wahl zum „Blogger des Jahres“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Radio-Journalist Daniel Fiene und das Digitale Quartett (ich war in der Sendung vom 4. November zum Thema US-Wahlen mit dabei) küren an diesem Sonntag, 9. Dezember, den „Bester Blogger des Jahres“ und „Bester Newcomer“ unter den Bloggern. Ich würde mich SEHR freuen, wenn Sie mich und meinen Blog „US-Politik direkt“ in beiden Kategorien unterstützen und nominieren würden.

Die Wahl ist auch ganz einfach und verlangt noch nicht einmal eine Email-Adresse. Einfach diesen Link:

https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dDNXUG83UlJrSUhGQk5HVmZTMFpxT3c6MQ

anklicken und meine Adresse: michaelremke.com in die Kategorien „Bester Blogger des Jahres“ sowie „Bester Newcomer“ eintragen. Dann noch auf „submit“ klicken und die Stimme für mich und meinen Blog „US-Politik direkt“ wird gezählt.

WICHTIG!!!: Die Deadline ist Sonntag 21.45 Uhr MEZ (in Deutschland) sowie 15.45 Uhr EST (in New York).

Ich würde mich über jede Stimme SEHR freuen.

Und wenn sie, liebe Leserinnen und Leser, noch jemanden kennen, der mich unterstützen könnte/würde, einfach den Link weiterleiten.

Vielen, vielen DANK.

US-Politik direkt Leser-Umfrage: 70 Prozent glauben, Obama wird erneut US-Präsident!

Obama gewinnt seine Wiederwahl und wird erneut US-Präsident! Herausforderer Mitt Romney kann die Wahl nicht gewinnen und liegt abgeschlagen hinter dem Amtsinhaber.

Umfrage: 70 Prozent für Obama, 29 Prozent für Romney

Das zumindest ist das Ergebnis einer Umfrage des Blogs „US-Politik direkt“. Danach glauben wenige Tage vor den Wahlen mehr als 70 Prozent der Leser an einen Sieg von Präsident Obama. Etwas weniger als jeder Dritte (29 Prozent) dagegen sieht den Republikaner Mitt Romney als neuen Chef im White House.

 

Am Dienstag haben dann etwa 207 Millionen wahlberechtigte US-Bürger die Qual der Wahl. Sie werden entscheiden müssen, wer Amerika in den kommenden vier Jahren führen darf. Nach letzten Umfragen scheint es bis zum letzten Tag ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Präsident Obama und Herausforderer Mitt Romney zu bleiben.

Ich bedanke mich bei meinen zahlreichen Lesern, die sich an der Umfrage von „US-Politik direkt“ beteiligt haben.

US-Wahlen: Das Kreuz mit den Umfragen

Wenigstens bei den Farben sind sie sich einig – blau und hellblau für Obama, rot und hellrot für Romney sowie gelb für Swing States und „noch nicht entschieden“. Doch ansonsten scheint die Huffington Post und Karl Rove bei ihren Umfragen unterschiedliche Wählergruppen zu befragen. Oder?

Wie sonst sind die gravierenden Unterschiede der beiden Polls zu erklären. Oder hat es etwa mit der politischen Richtung der beiden Internetportale zu tun? Die HuffPo eher links, Karl Rove ganz sicher rechts! Sind Umfragen nicht wissenschaftlich durchgeführte Befragungen? Oder interviewt Rove ganz gezielt nur oder zumindest mehrheitlich Konservative und die HuffPo nur Liberale und Linke?

Wahl-Umfragen als Stimmungmache

Schauen wir uns einmal die beiden Umfragen an. Nach der HuffPo darf sich Obama mit 332 Wahlmännerstimmen (270 sind nur für den Sieg nötig) auf einen Erdrutschsieg freuen. Romney mit bescheidenen 191 Stimmen wird dagegen eine der schwersten Niederlagen in der Geschichte der Republikaner erleiden. Swing States findet man bei der HuffPo kaum noch, einzig North Carolina ist übrig geblieben.

Erdrutschsieg für Präsident Obama (332 Wahlmänner aus den blauen und hellblauen Staaten) und eine schwere Niederlage für Mitt Romney (191 Stimmen aus den roten und hellroten Staaten)? So sieht die Huffington Post den aktuellen Stand bei den Umfragen. Nur noch North Carolina (gelb) ist ein Swing States. (Screenshot Huffington Post, Stand 27.09.12)

Ganz anders dagegen Karl Rove, einst George W. Bushs Wahlkampf-Manager und ein Genie in Sachen Umfragen. Hat er seine einstige Begabung, Wahlen halbwegs korrekt vorherzusagen noch oder sind seine Ergebnisse nur so rot eingefärbt, um die Hoffnung für Romney hochzuhalten?

Der Wahlausgang ist noch völlig offen? Karl Rove glaubt laut seinen Umfragen noch an acht Swing States mit 100 Wahlmänner-Stimmen (gelb), die Mitt Romney gewinnen kann. Damit könnte er Präsident Obama doch noch schlagen. Wunschdenken eines Konservativen oder die Genialität eines erfolgreichen Ex-Wahlkampf-Managers? (Foto: www.rove.com, Stand 27.09.12)

Dabei hatte Rove vor ein paar Monaten für Romney noch ein ziemlich düsteres Bild gemalt. Das scheint sich geändert zu haben, obwohl selbst ein Rove eingestehen muss, dass Romney deutlich zurückliegt. Doch „Bushs Hirn“ macht auf positiv und hofft noch auf insgesamt acht Swing States.

Roves Kommentar zu seiner aktuellen Wahlmänner-Karte: „Sieben Staaten haben sich in der vergangenen Woche verändert, vier in die Richtung von Romney aber nur drei zu Obama. Obama hat nur noch 196 sichere Wahlmänner mit vier Staaten (51 Stimmen), die zu Obama tendieren. Romney hat seine sicheren Stimmen auf 159 erhöht und hat 32 Stimmen, die wahrscheinlich zu ihm gehen werden.“

Wie gesagt, Rove macht in Optimismus. Rechnet man die Stimmen der sicheren und eigentlich sicheren aber einmal zusammen (Obama 247, Romney 191) sieht es auch bei Karl Rove eher düster für den Herausforderer aus. Obama fehlen nur noch 23 Stimmen (Florida würde zum Sieg reichen) Rommey dagegen 79. Der Republikaner müsste schon die Karte der Swing States fast komplett abräumen. Aber ist das zu erwarten?

US-Politik direkt Umfrage: Republikaner Romney ohne Chancen auf den Wahlsieg

Es war keine gute Woche für Mitt Romney. Erst kritisierten Amerikas Konservative ihren eigenen Kandidaten wegen dessen Wahlkampfführung und der vorschnellen Schelte an Obamas Nahost-Politik. Und dann trat der Herausforderer auch noch in den „47 Prozent Fettnapf“.

In einem heimlich gefilmten Video hatte Romney 47 Prozent der US-Bürger als „Schmarotzer“ beschimpft und behauptet, dass sich diese als „Opfer“ fühlten, vom Staat abhängig seien und entsprechend Obama wählen müssten. Ein Video, das ihn selbst nach Meinung vieler seiner Parteifreunde die Wahl kosten könnte.

US-Politik direkt Umfrage: Romney ist bereits geschlagen

Auch die Leser von „US-Politik direkt“ glauben nach einer Umfrage mehrheitlich (55 Prozent), dass Romney wegen des Videos bei den Präsidentschafts-Wahlen „keine Chance mehr hat“. Nur knapp jeder Zehnte ist der Meinung, dass der Kandidat „noch die Wende schafft“, während 33 Prozent denken, dass „das Video keinen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen“ haben wird. Keine guten Zahlen also für Romney.

 

Wie schlecht es im Moment um den Obama-Herausforderer steht, zeigen auch die jüngsten Umfragen. Selbst der Romney freundliche TV-Sender FoxNews sieht den Kandidaten deutlich hinter Obama. In sechs wichtigen und wahlentscheidenden Swing States hat der Präsident (+5 in Florida, +7 in Ohio, +7 in Virginia, +8 in Iowa, +5 in Colorado und +5 Prozent in Wisconsin) einen deutlichen Vorsprung vor Romney.

Schon fürchten Amerikas Konservative um ihr Minimalziel, die Abwahl von Obama. Sie sind unzufrieden, schimpfen und halten sich mit Kritik an Romney nicht mehr zurück. Die Republikaner fordern mehr Kampfeswillen und mehr Einsatz ihres Kandidaten. Der verspricht zwar Besserung, doch bei kaum noch 40 Tagen bis zur Wahl könnte es für Romney bereits zu spät sein.

Die Stimmung ist gegen Romney. Daran konnte auch die seit langem geforderte Herausgabe seiner Steuererklärung von 2011 nichts ändern. Als Romney seine Abgaben an den Fiskus veröffentlichte (knapp 14 Prozent), gab es gleich wieder eine Peinlichkeit. Denn um nicht unter einen Steuersatz von 13 Prozent zu fallen, hatte Romney nicht alle Abschreibungen, die ihm zustanden, angegeben. Seine Gegner kritisierten das sofort als „Fälschung“. Aber auch die eigenen Parteifreunde verstanden die Trickserei nicht.

Romney steckt in einem Tief, aus dem er sich nur schwer wieder herausziehen kann. In einer weiteren Umfrage vom Wochenende erklärten „50 Prozent der Wähler“, dass sie den Kandidaten der Republikaner „nicht mögen“. Romney ist damit der unbeliebteste Kandidat seit Mike Dukakis 1988.

Das Romney-Video: „Arrogant und dumm“

Das heimlich gefilmte Video von Mitt Romney ist auch am Tag nach seiner Veröffentlichung das Top-Thema in den USA. Viele Kommentatoren sind sich einig, dass Romney mit der Beleidigung von „47 Prozent“ der US-Bürger als Schmarotzer einen schweren Fehler gemacht hat, der ihn die Präsidentschaft kosten könnte.

Zum Romney-Video auch aktuell die „US-Politik direkt“ Umfrage: Hat Romney seine Chancen auf den Wahlsieg verspielt oder schafft der Kandidat noch die Wende?

Republikaner Mitt Romney: Reaktionen auf das Schock-Video

„Diese Video hat den Wahlkampf auf den Kopf gestellt“, kommentierte NBC-Anchor Brian Williams. „Ein politisches Erdbeben im Präsidentschafts-Wahlkampf“, sagte TV-Ikone Dianne Sawyer von ABC World News. „Mir fällt nichts ein, was ihn hätte mehr schaden können als dieses Video“, erklärte CBS-Nachrichten-Veteran Bob Schieffer.

Nur einige wenige konservative Einpeitscher wie Radio-Talker Rush Limbaugh und Laura Ingraham applaudieren Romney für seine „Ehrlichkeit“. Andere Parteifreunde schüttelten dagegen nur den Kopf und gingen auf Distanz mit ihrem eigenen Kandidaten:

  • „Mitt Romney hat sich den schlimmsten Wahlkampf-Patzer geleistet seit Gerald Fords Bemerkung von 1976, dass es keine Vorherrschaft der Sowjetunion über Osteuropa gebe“. (David Frum, Ex-Redenschreiber von George W. Bush und heute Kolumnist von The Daily Beast)
  • Romneys Aussagen sind „dumm und arrogant“. (Bill Kristol, Chefredakteur vom „The Weekly Standard“, dem inoffiziellen „Parteiorgan“ der Konservativen)
  • „Mitt Romney hat seinen Wahlkampf zerstört.“ (Joe Scarborough, konservativer Anchor des TV-Senders MSNBC)
  • „So spricht kein großer Führer. So sprechen Wahlkampfleute aus den unteren Reihen. Man sollte sich eingestehen, dass der Romney Wahlkampf ein inkompetenter ist. Es ist an der Zeit durchzugreifen.“ (Peggy Noonan vom Wall Street Journal)
  • Mitt Romney hat es „total vermasselt“. (Charles Krauthammer, angesehener konservativer Kommentator auf FoxNews)
  • „Es ist eine moralische Beleidigung, Menschen als Schmarotzer zu beschimpfen.“ (David Brooks, konservativer Kommentator in der New York Times)
  • „Das soziale Sicherheitsnetz ist eine gute Sache“, distanzierte sich New Mexico Gouverneurin Susana Martinez von ihrem Parteikollegen. Sie hatte auf dem Parteitag der Republikaner noch für Romney geworben.

US-Politik direkt-Umfrage: Clinton deutlich vor Michelle und Barack Obama

Ex-Präsident Bill Clinton hat auf dem Parteitag der Demokraten die beste Rede gehalten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von „US-Politik direkt“. Auf Platz zwei landete First Lady Michelle Obama noch vor ihrem Mann, Präsident Barack Obama.

Das Ergebnis fiel deutlich aus. Mehr als 54 Prozent der Leserinnen und Leser votierten für die brillante und politische Rede von Clinton. Die First Lady bekam für ihre Herzensansprache 36 Prozent der Stimmen, während Präsident Obama abgeschlagen mit nur knapp neun Prozent auf dem dritten und damit letzten Platz landete.

Doch der eher schwache Auftritt von Obama, den 35,7 Millionen Zuschauer (vor vier Jahren waren es noch 38,4 Millionen) live verfolgt hatten, scheint dem US-Präsidenten nicht geschadet zu haben. In einer Gallup-Blitzumfrage, die nach dem Parteitag durchgeführt wurde, legte der Präsident bundesweit deutlich zu und führt jetzt mit 48 zu 45 Prozent vor seinem Herausforderer Romney. Vor dem Parteitag waren sie noch gleichauf. Ein Trend, den auch die Meinungsforscher von Ipsos bestätigen. Danach liegt der Amtsinhaber mit 46 zu 44 Prozent vor dem Kandidaten der Republikaner.

Noch deutlicher wird der Erfolg bei der Frage, wie sehr man mit der Arbeit von Obama zufrieden sei. Hier konnte der Präsident sogar einen Sprung von sieben Prozent machen. 52 Prozent der Amerikaner sind mit ihm zufrieden, vor der Convention in Charlotte waren es nur 45 Prozent. Zuletzt bekam Obama solche Werte nach der Tötung von Osama bin Laden. Herausforderer Romney liegt bei 43 Prozent und damit neun Punkte zurück.

Der Grund für die guten Zahlen ist sicherlich der Parteitag der Demokraten, der von Kommentatoren als Riesenerfolg bewertet wird. Auch die eher magere Obama-Rede konnte an dem positiven Eindruck nichts ändern.

Ist die Wahl damit entschieden? Das wohl nicht. Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen waren für Obama nicht gut. Und mit einer Arbeitslosenquote von 8,1 Prozent ist in Amerika noch kein Präsident wiedergewählt wurde.

Obama muss weiter kämpfen – nächster Großschauplatz sind die drei TV-Debatten im Herbst. Spätestens dann entscheidet sich die Wahl.