„Ein Gigant der Gerechtigkeit“

US-Präsident Barack Obama erfuhr als einer der ersten Politiker vom Tod von Nelson Mandela. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im White House würdigte er in einer emotionalen Rede das Leben des Menschenrechtlers und früheren Präsidenten von Südafrika. Mandela war am Donnerstag im Alter von 95 Jahren in Johannesburg gestorben.

Obama: „Wir haben einen der einflussreichsten und wichtigsten Menschen verloren. Er gehört nicht mehr zu uns, er gehört der Ewigkeit.“

Weitere Zitate zum Tod von Nelson Mandela:

Der erstaunliche Titel von "The New Yorker" in der kommenden Woche

Der erstaunliche Titel von „The New Yorker“ in der kommenden Woche.

 

UN-Generalsekretät Ban-Ki-Moon: „Ein Gigant der Gerechtigkeit.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Mandelas leuchtendes Beispiel und sein politisches Vermächtnis der Gewaltfreiheit und der Absage an jeglichen Rassismus werden für Menschen auf der ganzen Welt noch lange Zeit eine Inspiration bleiben.“

David Cameron (Premierminister von Großbritannien): „Ein großes Licht in der Welt ist erloschen.“

 

Frankreichs Präsident Francois Hollande: „Er hat Geschichte geschrieben für Südafrika und die ganze Welt.“

Ex-US-Präsident Bill Clinton: „Mandela war einer der wichtigsten Führer und einer der feinsten Menschen.“

Hollywood-Star Morgan Freeman, der Mandela in einem Film gespielt hat: „Heute hat die Welt einen der wahren Giganten des vergangenen Jahrhunderts verloren.“

MIcrosoft Gründer Bill Gates: „Seine Gnade und sein Mut änderten die Welt. Dies ist ein trauriger Tag.“

Die Huffington Post titelte: Rebell, Terrorist, Radikaler. HELD

Hollywoods Haudegen gegen Obama

Hollywoods alternde Action-Stars fahren schwere Geschütze gegen Präsident Obama auf. Nachdem sich auf dem Parteitag der Republikaner Western-Legende Clint Eastwood (82) für Mitt Romney zum Clown machte und mit einem leeren Stuhl kommunizierte, legt jetzt sein Kumpel Chuck Norris – auch nicht mehr ganz der Jüngste – in einem Video nach.

„Tausend Jahre Dunkelheit“, prophezeien Action-Star Chuck Norris und Frau Gena

Hand in Hand mit seiner Frau Gena O’Kelley prophezeit der 72-jährige Aktionsstar Norris in seiner „düsteren Warnung an Amerika“ den Untergang der USA, falls Obama wiedergewählt werde. „Unser großes Land und unsere Freiheit werden angegriffen“, spricht Norris mit ernster Miene in die Kamera. Er ist ganz in schwarz gekleidet während seine Frau eine helle Bluse und helle Hose trägt. Im Hintergrund hängt eine US-Flagge an der Wand.

„Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen und es ist sehr wahrscheinlich, dass unser Land, so wie wir es kennen, für immer verloren ist, wenn wir den Kurs nicht ändern“, orakelt Norris.

Insgesamt zwei Minuten und 15 Sekunden dauert das Video, das Norris für die erzkonservativen News-Webseite WND produzierte. Die 49-jährige Ehefrau sekundiert dabei nicht nur brav, sie warnt ebenfalls vor „tausend Jahre Dunkelheit“ falls Obama wieder Präsident wird.

Norris, der gerade mit dem Action-Film „The Expendables 2“ in den Kinos zu sehen ist, gilt als stramm konservativer Republikaner. Er zählt zur religiösen Rechten der Partei und hatte sich im Wahlkampf 2008 für den Pastor und Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, eingesetzt. Huckabee verlor gegen John McCain.

„In 2008 sind etwa 30 Millionen evangelikale Christen am Wahltag Zuhause geblieben“, behauptet Norris Frau Gena. „Und Obama gewann nur mit einem Vorsprung von zehn Millionen Stimmen.“ Auch diesmal ist die religiöse Rechte unentschlossen, ob sie den Mormonen Romney wählen kann. Für sie ist Mormonismus eine Sekte und Kult.

Zum Schluss darf dann wieder Norris mit seinen düsteren Prognosen ran. Man müsse etwas tun, damit unser Land nicht „in den Sozialismus oder etwas noch viel schlimmeres“ abrutsche. „Bitte, lasst uns die Reihen schließen für Gott und unser Land“. ”Wir sehen uns an der Wahlurne.“

Ich miaue für Michelle!!

Obama siegt! Und das deutlich. Mitt Romney ist klar abgeschlagen. Da gibt es nicht zu diskutieren. Selbst Republikaner sollten bei diesem Kampf ihre klare Niederlage eingestehen. Wenigstens einmal.

Obama gewinnt 288 zu acht (!!) gegen seinen Herausforderer Mitt Romney – beim Merchandising.

Während Romney auf seiner Webseite gerademal acht Produkte anbieten kann (hat er wirklich nicht mehr Ideen für die eigene Marke?), davon die Hälfte T-Shirts (30 Dollar), ist die Auswahl bei Obama kaum überschaubar.

Vom obligatorischen T-Shirt mit Obamas Konterfei (30 Dollar) zum Aufkleber (5 Dollar), Tassen (22,50 Dollar), Wollmützen (25 Dollar) bis zu Manschettenknöpfen (40 Dollar) und Burgerflipper (40 Dollar) gibt es alles , was das Obama-Fan-Herz sich wünschen kann. Selbst vor einem Katzenhalsband mit der Aufschrift „ich miaue für Michelle“ (12 Dollar) schreckt das Verkaufsteam nicht zurück.

Insgesamt auf 18 Seiten bietet der amtierende Präsident seine Sachen feil. Er scheint waren Konsumbedarf im Land zu sehen. Und da soll noch einmal jemand sagen, Obama verstehe nichts vom Ankurbeln der Wirtschaft.

Fast alle Obama-Produkte scheinen in den USA hergestellt worden zu sein. Bei Romney, dem „Outsourcer der Nation“ (Obama Berater David Axelrod) scheinen zumindest die T-Shirts in amerikanischen Fabriken entstanden zu sein, bei den Aufkleber kann ich mir nicht sicher sein, da fehlt die Versicherung „Made in USA“.

Der erste Sieg für Obama!