Trump Watch

Trump: Kämpfer für die Autobauer? Abwarten!

Trump Watch: Ford will eine 1,6 Mrd. Dollar Fabrik in Mexiko nicht mehr bauen und stattdessen in Michigan 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Ein Erfolg für Trump. Welche Subventionen Ford dafür bekommt, ist unklar. Wird Trump dafür auch die strengen Umweltauflagen für die Autobauer lockern, gar Abschaffen? Abwarten. Die Produktion des Focus und anderer Kleinwagen dagegen soll wie geplant von Michigan nach Mexiko verlagert werden. Dazu schweigt Trump lieber – schlechte PR.


Trumps: Einfuhrsteuern auf Autos aus Mexiko. Eine leere Drohung.

Trump Watch: Die Drohung von Trump an General Motors, ihren in Mexiko gebauten Chevrolet Cruze mit hohen Zöllen bei der Einfuhr in die USA zu bestrafen, hat zu einer Talfahrt der Aktien des Autobauers geführt. GM verteidigt sich, dass nur ein Modell in Mexiko gebaut wird und dieser Cruze zum großen Teil außerhalb der USA angeboten werde. Alle anderen Modelle würden in Ohio hergestellt. Eine Einfuhrsteuer bleibt eine leere Drohung. Trump weiß, sie trifft Kunden und Unternehmen gleichzeitig und schädigt die US-Wirtschaft.


Sprint: Trump als “Arbeitsplatzretter in Chief” – Reine PR!

Trump Watch: Die 5000 neuen Jobs bei dem Telefonuntenehmen Sprint, die Donald Trump in die USA angeblich zurückbringt, sind Teil eines 50 Mio. Investment der SoftBank. Die ist der Mehrheitseigner bei Sprint und kündigte seine Pläne bereits im Oktober an, also vor der Wahl von Trump. Was Trump und Softbank-Chef Masayoshi Son verkünden ist reine PR.


Am 20. Januar 2017 wird Donald Trump offiziell US-Präsident. Und glaubt man Trump wollen ALLE zur Inauguration kommen.

Trump Watch: ALLE? Eher KEINER. Top-Promis wie Elton John, Andrea Bocelli und Celine Dion haben öffentlich abgesagt, bei der Inauguration aufzutreten. Die Nationalhymne soll ein “America Got Talent Star” singen. Dazu gibt es einen Mormonen-Chor und die offenbar zwangsverpflichteten New Yorker Radio City Rockettes. Einige der Tänzerinnen treten unter Protest auf. Andere Top-Stars konnten laut Vanity Fair hohe Gagen und selbst die Aussicht auf einen Botschafterposten nicht beeindrucken.

Auf Seite 11 geht es weiter mit Trump Watch